Gastbeitrag: Superfood Kurkuma

Kurkuma wird im Ayurveda wegen seiner gesundheitsfördernden Wirkung schon seit einigen tausend Jahren eingesetzt.

Eine in Indien durchgeführte Studie zeigt, dass Kurkuma bei Arthritis helfen kann. Dies ist auf den in Kurkuma enthaltenen Wirkstoff Curcumin zurückzuführen, der eine entzündungshemmende Wirkung hat. Darüber hinaus hilft die Einnahme von Kurkuma, die Schmerzen zu reduzieren und die Beweglichkeit in den Gelenken zu erhöhen.

Eine klinische Studie in Thailand sowie weitere Studien haben die cholesterinsenkende Wirkung von Kurkuma bestätigt. Man fand heraus, dass Curcumin zu einer Reduktion des LDL-Cholesterins (schlechtes Cholesterin) führt und zu einer Zunahme des HDL-Cholesterins (gutes Cholesterin).

Weiterhin ist Kurkuma vorzüglich dazu geeignet, Verdauungsbeschwerden zu lindern. Das im Kurkuma enthaltene Curcumin fördert die Produktion von Gallenflüssigkeit, sodass die Speisen besser verdaut werden können. Die in dem Gewürz vorhandenen ätherischen Öle haben eine beruhigende und krampflösende Wirkung auf die Verdauungsorgane. Dadurch werden Blähungen, Völlegefühl und Unwohlsein gemildert.

 

 

Zitronenreis mit Cashewnüssen

Zutaten:

  • 4 Tassen gekochter Basmatireis (für dieses Rezept kann man sowohl weißen als auch braunen Reis verwenden)
  • 1 Esslöffel halbierte Kichererbsen
  • 2 Esslöffel Pflanzenöl
  • 1 Teelöffel Senfsamen
  • 1 Teelöffel Kümmel
  • 2 rote Chilischoten, in Streifen geschnitten
  • 2 Teelöffel kleingeschnittene Ingwerwurzel
  • 1 Teelöffel gemahlenes Kurkuma
  • 3 Esslöffel Cashewnüsse
  • 3 Esslöffel Zitronensaft
  • ein Bund Petersilie
  • Salz und schwarzer Pfeffer

Zubereitung:

Die Kichererbsen mindestens eine halbe Stunde lang einweichen lassen. Dann die Kichererbsen eine halbe Stunde in gesalzenem Wasser weichkochen und anschließend abtropfen lassen. (Wenn man sie nicht eingeweicht hat, erhöht sich die Kochzeit.)

Die Cashewnüsse in eine heiße Pfanne geben und ohne Fett goldgelb rösten. Dabei die Nüsse öfters mit einem Holzlöffel umrühren, damit sie eine gleichmäßige Röstung erlangen.

Öl in einer großen Pfanne erhitzen und die weichgekochten Kichererbsen, die Senfsamen, Kümmel und die Chilischoten hinzufügen. Solange braten bis die Senfkörnern zu springen beginnen und dann den Ingwer, Kurkuma und die Cashewnüsse hinzufügen und noch weitere zwei Minuten braten.

Anschließend den gekochten Reis und den Zitronensaft hinzufügen und solange braten, bis alles heiß ist. Dann mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Zum Schluss die Petersilie waschen und kleinhacken und über den Zitronenreis streuen.

 

Bild von kuvona

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Kurkuma Tee

Zutaten:

  • 3 gehäufte Teelöffel Kurkuma
  • 1 gehäufter Teelöffel gemahlenen Nelken
  • 2 Teelöffel gemahlener Kardamom
  • 2 Teelöffel gemahlener Zimt
  • 2 Teelöffel frischer kleingeschnittener Ingwer
  • 1,5 Liter Wasser
  • Honig zum Süßen
  • Milch nach Bedarf (je nach Vorliebe kann man Kuhmilch oder Mandelmilch verwenden)

Zubereitung:

Alle Gewürze in einem großen Kochtopf geben, das Wasser hinzufügen und das Ganze zum Kochen bringen. Wenn der Tee kocht, die Temperatur verringern und noch 10 Minuten leise köcheln lassen, damit sich die Gewürze entfalten können.

Anschließend den Tee sieben und in eine Kanne füllen. Man kann den Tee je nach Geschmack mit mehr oder weniger Honig verfeinern sowie einen Schluck Milch hinzufügen.

Bild von ThamKC

Bild von ThamKC

 

Der Gastbeitrag zum Superfood Kurkuma wurde geschrieben von Christina.

Christina ist 29 Jahre alt und lebt in Hamburg.

Ihre Leidenschaft ist es zu Reisen.

Sie hat an der Uni Hamburg BWL studiert.





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