Food: Erdnuss-Risotto

Erdnuss-Risotto

Gestern hatte ich eine absolut kulinarische Erfahrung!

 

Und bei mir sind kulinarische Erfahrungen ja wirklich selten.

 

Ihr wisst ja: Kochlegastheniker und so… Pizza im Ofen geschoben, nach Packungsanleitung zubereiten, verbrannt wieder aus dem Ofen entfernen, in die Rundablage damit. Ja, dass kann ich. Sogar ziemlich gut 😉

 

Backen geht dafür umso besser. Da kann ich wirklich auch was mit den Zutaten anfangen. Süße Sachen sind genau meins.

Dabei liebe ich herzhaftes genauso. Ich bin nämlich in meinem tiefsten Inneren ein Gourmet. Also, sofern ich es nicht selbst gekocht hab. Weil dass endet ja meist in einer Katastrophe. Mister Limettengrün bezeichnet mich sehr gerne als „inkompetent“ im Bezug auf meine Kochaktivitäten.

 

Aber ab und zu habe ich auch lichte Momente. Dass sind dann meine kulinarischen Erfahrungen. Also nicht Nahtod-Erfahrungen – Nein, nein! Sondern richtige tolle Gerichte, die selbst ich am Herd zaubern konnte.

 

Normalerweise gehört Risotto ja nicht unbedingt zu den leichtesten Dingen, die man so kochen kann. Komischerweise gelingen mir solche aufwendigen oder auch als „schwierig“ bezeichneten Gerichte viel besser als die Ofenpizza aus der Tiefkühlung. Irgendwas läuft da in meinem Gehirn schief 😉

 

Aber Risotto an sich ist ja auch extrem einfach zu produzieren. Man muss nur ein paar einfache Regeln befolgen:

  1. Den Reis zunächst einmal in Öl kurz anwärmen
  2. Niemals zu wenig Flüssigkeit!
  3. Immer schön rühren…
  4. Und nicht in Panik verfallen!

Wenn man diesen 4 Regeln folgt, kann schon kaum was schiefgehen.

 

Aber zunächst zu dem Rezept:

Es gab Ernuss-Risotto mit Hähnchenfilet und einem Salat. Einfach, schnell und unglaublich lecker.

Ich hätte auch gut und gerne auf das Filet verzichten können und stattdessen mehr von dem Risotto genommen. Aber mein Herr im Haus wollte dann doch etwas von meinem „Schlonz“ abhaben.

In punkto Essen teile ich absolut nicht gerne. Wer mich persönlich kennt, der weiß dies und hält sich tunlichst mit seinen Fingern von meinem Teller fern. Es soll ja schon vorgekommen sein, dass eine Gabel den Weg in die klauende Hand gefunden hat. *räusper*

 

Was brauchst du alles?

für 2 Portionen

  • 1/2 Knoblauch
  • 1/2 Zwiebel
  • 500 ml Hühnerbrühe
  • Risotto-Reis (150 g)
  • 250 ml Kokosmilch
  • 3 EL Erdnussbutter (fein)
  • geröstete Erdnüsse (ungesalzen)
  • etwas Thai-Curry-Pulver
  • Salz/Pfeffer
  • Olivenöl

 

Und wie wird es gemacht?

  1. Zunächst schneidet ihr die Zwiebel und den Knoblauch zu kleinen würfeln. Gerne dürft ihr die beiden auch grob hacken.
  2. Dann braucht ihr einen kleinen Topf (oder den Wasserkocher) und bereitet eure Hühnerbrühe zu.
  3. Danach schnappt ihr euch einen großen Topf und erwärmt darin 1 El Olivenöl.
  4. Sobald das Öl heiß genug ist, gebt ihr die Zwiebel und den Knoblauch hinzu und dünstet die Zwiebeln glasig. Ein wenig Röststoffe dürfen durchaus hinzukommen (aber lasst sie bitte nicht zu dunkel werden).
  5. Nun kommt auch schon der Risotto-Reis hinzu. Rührt ihn gleich um, sobald er im Topf landet. Er soll das Öl richtig schön aufsaugen.
  6. Ab nun heißt es kontinuierlich umrühren! Nicht vergessen – euer Risotto kann da sehr zickig reagieren. Ja nicht aufhören!
  7. Sobald euer Risotto-Reis das Öl aufgesogen hat, gebt ihr die Hälfte (250 ml) eurer Brühe hinzu. (Rühren nicht vergessen)Erdnuss-Risotto
  8. Wenn die Flüssigkeit auch schon vom Reis aufgenommen wurde, gebt ihr eure Kokosmilch und die Erdnussbutter hinzu (je mehr Ernussbutter, desto erdnussiger 😛 )
  9. Rührt ihr immernoch schön fleißig?
  10. Ihr habt noch Brühe übrig. Diese darf jetzt in das Risotto. Aber erst, wenn die Kokosmilch vom Reis aufgesogen wurde. Hat er dies? Dann rein mit dem Rest Flüssigkeit. Auch diese Flüssigkeit muss der Reis aufsaugen – dann ist er fertig.Erdnuss-Risotto
  11. Nun hackt ihr eure Erdnüse grob (oder zerstoßt sie im Mörser zu kleinen Stückchen)
  12. Würzt euer Erdnuss-Risotto mit Salz, Pfeffer und dem Thai-Curry-Pulver und rührt dann die zerbröckelten Erdnüsse unter.
  13. Wenn ihr wollt, könnt ihr nun noch etwas frischen Koriander hacken und mit unter oder über das Erdnuss-Risotto geben.
  14. Ihr dürft übrigens jetzt mit dem Rühren aufhören 😉

 

Als Beilage empfiehlt sich Fleisch (z.B. Satée-Spieße oder Hähnchen), Thai-Gemüse oder Salat. Hier dürft ihr euch voll ausleben. Allerdings würde ich bei der asiatischen Küche bleiben, da das Erdnuss-Risotto ja sehr asiatisch ist.

Erdnuss-Risotto

ACHTUNG: Das Rezept ist jetzt wirklich nicht für Erdnuss-Allergiker geeignet. Ich möchte euch also bitten von dem Genuss dieses Gerichtes abzusehen, solltet ihr so eine Allergie vorweisen.

 

Wer jetzt Hunger bekommen hat, dem darf ich direkt empfehlen das Gericht heute Abend nachzukochen. Es ist sooooo mega-lecker, dass ihr es definitiv schnell essen wollt.

Als Topping eignet sich übrigens Cremé fraíche (gemischt mit Ernussbutter! Mjam!)

Erdnuss-Risotto

PS: Wer jetzt noch Ernüsse sehen kann, der schnappt sich den Rest der Ernuss-Packung und verdrückt sich vor den Fernseher bei einem guten Krimi 😉

Erdnuss-Risotto

Ich hoffe, euch hat das Gericht geschmeckt? Demnächst wird es mehr Rezepte geben. Mein Ehrgeiz ist gepackt und meine neue Küchenmaschine wartet auf ihren Einsatz 😉

Hinterlasst mir doch einen Kommentar? Ich freue mich über jede Zeile von euch!





3 Kommentare

  • Anne sagt:

    Hmmm,das klingt ja lecker! Haha, das mit dem Futterneid kenne ich. Ich bin auch keine Essensteilerin und habe soll sogar schon mal die Schokokekse, die es manchmal zum Kaffee dazu gibt, heimlich gefuttert haben, nur um nichts abgeben zu müssen 😉

  • Hi,
    ersteinmal: Sehr schöner Blog gefällt mir was ich hier so sehe. Risotto ist nicht so meins…ich kann dieses Zeug einfach nicht ab…jetzt überlege ich, dies mal nachzukochen…mit Spitzen-Langkorn-Reis…ob das geht? Und vorallem…ob das schmeckt?

    • Limettchen sagt:

      Hallo du Schreiberling,

      Also bei dem Spitzenlangkorn-Reis würde ich die Flüssigkeit auf jeden Fall reduzieren. Aber das schmeckt bestimmt auch gut!

      Ist ja im Prinzip nicht viel anders. Nur weniger „schlotzig“…

      GLG

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