Bienen – die kleinen Helfer

Biene mit LimetteIch bin derzeit voll im Bienenfieber!

Eigentlich überlege ich schon seit Jahren, ob ich nicht einem Bienenvolk ein Zuhause geben möchte. Allerdings bin ich ziemlich allergisch und habe mich deswegen einfach noch nicht getraut!

Aber das wird sich jetzt definitiv ändern…

Auslöser war eigentlich ein Hilferuf meiner Mutter, die sich bei mir „beschwerte“, dass sie dieses Jahr kaum Bienen im Garten hatte und ihre Pflanzen so gut wie unbestäubt geblieben sind. Das hat mich sehr alarmiert, da wir auf dem LAND leben!

Wenn es dort schon nicht mehr genug Bienen gibt, dachte ich mir, dann wird das Bienensterben definitiv zum großen Problem. Und wenn man Probleme nicht selbst anpackt, dann macht es ja sonst niemand. Deshalb lasse ich mich nun auch zum Imker ausbilden. Egal, ob ich allergisch bin, oder nicht! Das bekomme ich in den Griff… irgendwie 😉

Morgen geht es bei mir los und ich bin schon gespannt wie Bolle, wie es wird. Natürlich halte ich euch auf dem laufenden, was mein Bienenprojekt angeht.

 

Aber damit dies nicht nur ein bloßer Ankündigungspost ist, gibt es jetzt auch noch etwas sinnvolles zum Lernen 😉 Zunächst eine Doku über das Imkern in Österreich

 

 

 

Die Bienen – einzigartige kleine Helfer!

 

Was sind eigentlich Bienen? Wie helfen Sie uns und was passiert, wenn sie einmal nicht mehr sind?

Alle diese Fragen, werde ich euch zukünftig beantworten. Aber fangen wir einmal mit den wichtigsten Fakten an:

Laut Wikipedia

die Westliche Honigbiene (Apis mellifera), auch Europäische Honigbiene, meist einfach Biene oder Honigbiene genannt, gehört zur Familie der Echten Bienen (Apidae), innerhalb derer sie eine Vertreterin der Gattung der Honigbienen (Apis) ist. Ihr ursprüngliches Verbreitungsgebiet war Europa, Afrika und Vorderasien. Da sie Honig erzeugt, wird sie durch den Menschen genutzt (Imkerei) und wurde weltweit verbreitet; so bereits während der Kolonialisierung anderer Kontinente durch die Europäer. Für die Landwirtschaft ist die durch die Westliche Honigbiene erfolgte Bestäubung der Blüten von Bedeutung, was sie zu einem der wichtigsten Nutztiere macht.

Es gibt etwa 25 Unterarten der Apis mellifera, die als Bienenrassen bezeichnet werden. Die europäischen Rassen haben sich in der heutigen Form erst nach der letzten Eiszeit bei der Neubesiedlung herausgebildet. Die Rasse Dunkle Europäische Biene verbreitete sich dabei in den gemäßigten und kühleren Klimazonen Europas, so zum Beispiel in Deutschland, Österreich und der Schweiz mit den Alpen als natürliche Barriere gegen wärmere südlichere Länder.

Wie einige andere Bienenarten ist auch die Westliche Honigbiene ein staatenbildendes Fluginsekt. In Asien kommen acht weitere Arten der Gattung Honigbienen vor. Die bekannteste davon ist die Östliche Honigbiene (Apis cerana), die als ursprünglicher Wirt des Bienenschädlings Varroamilbe (Varroa destructor) gilt.

 

Okay, soviel ist nun schonmal klar. Bienen sind also kleine Insekten, die fliegen können und Honig produzieren.

Die Honigbiene lebt nun schon seit 100 Millionen Jahren auf unserer schönen Erde und hat maßgeblich zu ihrer Entwicklung beigetragen. Und nicht nur zur Entwicklung unserer Pflanzenwelt, sondern auch zu unserer eigenen! Seit ca 12.000 Jahren nutzt der Mensch nun schon die Biene bzw den Honig der Bienen, als Nahrungslieferant. Seit ca 7000 Jahren wird die Biene vom Menschen gezielt gehalten und gezüchtet.

 

Man kann das auch so ausdrücken:

Die #Biene hilft nun schon seit 12.000 J dem Menschen. Und seit 7000 J. kooperiert sie mit ihm!… Klick um zu Tweeten

 

Die Bienen sind aber nicht nur für uns ein wichtiger Nahrungslieferant. Auch für unsere Umwelt ist die Biene nicht mehr wegzudenken.

 

Über 80 % unserer hiesigen Wiesen- und Nutzpflanzen sind von den kleinen gestreiften Fliegern abhängig! Wenn diese nicht von den fleißigen Bienen bestäubt werden würden, ständen wir und auch die heimische Flora extrem doof da. Nicht nur die Pflanzen würden sterben, sondern auch wir Menschen!

 

Wenn die #Biene einmal von der Erde verschwindet, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben.… Klick um zu Tweeten Keine Bienen mehr, keine Bestäubung mehr, keine Pflanzen mehr, keine Tiere mehr, kein Mensch… Klick um zu Tweeten

 

Stellt euch das einmal vor! 80 % aller Pflanzenarten würden aussterben. 3/4 unserer gesamten Obst und Gemüseernte würde fehlen!

Und daran sind wir selber schuld!

 

Durch Insektizide und Pestizide, aber auch durch Monokulturen in der Landwirtschaft ist die Biene immer mehr vom Aussterben bedroht. Seit 15 Jahren ist ein extrem erhöhtes Bienensterben zu verzeichnen. Zusätzlich dazu werden jedes Jahr knapp 1000 Stöcke durch Diebstahl oder mutwillige Beschädigungen durch Menschenhand zerstört. Durch Sturmschäden etc sind es gerade einmal 100 Stöcke!

 

In Deutschland arbeiten derzeit 100.000 Imker hauptberuflich mit den Bienen. Sie halten insgesamt über 700.000 Völker und produzieren damit über 25.000 t deutschen Honig.

Aber das reicht uns Deutschen nicht. Denn wir sind Weltmeister im Honigkonsum! Pro Kopf verzehren wir ca 1,2 kg Honig!  Dafür muss eine einzige Biene bis zu 7 mal um die Erde fliegen…

 

Schon eine ganz schöne Menge. Und da ich weiterhin meinen Honig in den Tee, den Joghurt, den Haferschleim und in allerlei andere leckere Sachen löffeln will, habe ich mich nun entschieden ein eigenes Volk bei mir aufzunehmen.

Denn – Ohne Biene geht es nicht!

 

Warum Sterben Bienen?

 

Hier nochmal einige wichtige Fakten für euch zur Übersicht:

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Bildquelle: Futuremag.de

Was unternehmt ihr zum Schutz der Bienen? Könnt ihr euch eine Welt ohne sie vorstellen?





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